Tanken auf der Fahrt durch Slowenien nach Kroatien

Die klassische Sommerroute führt vom Karawankentunnel über Ljubljana entweder nach Koper und Istrien oder weiter über Obrežje nach Zagreb und Dalmatien. Slowenien ist dabei nur ein kurzes Transitland – genau deshalb ist es der beste Ort für den Tankstopp, wenn man weiß, wo man halten sollte.

Der Korridor A2: Karawankentunnel bis Ljubljana

Direkt nach dem Karawankentunnel bieten sich Jesenice, Radovljica und Kranj an. Alle drei Orte liegen wenige Minuten von der Autobahn entfernt und haben regulierte Preise. Wer erst kurz vor Ljubljana tankt, findet rund um den Autobahnring ebenfalls zahlreiche Stationen abseits der Schnellstraße.

Weiter Richtung Koper oder Obrežje

Auf der A1 Richtung Küste sind Postojna, Divača und Koper die praktischsten Zwischenstopps. Fährst du über die A2 nach Kroatien, ist Novo mesto oder Brežice die letzte sinnvolle Gelegenheit vor dem Grenzübergang Obrežje: In Kroatien liegen die Preise häufig höher, und an der Grenze kann es dauern.

Faustregel: mit vollem Tank aus Slowenien ausreisen, dann brauchst du in Kroatien im Idealfall erst am Ziel wieder Kraftstoff.

Vignette nicht vergessen

Für jede Fahrt auf slowenischen Autobahnen brauchst du eine elektronische Vignette, die an das Kennzeichen gebunden ist. Kaufe sie vor der Einreise online oder an der letzten Tankstelle in Österreich. Für Kroatien gilt dagegen weiterhin die Maut am Ticketsystem – Bargeld ist nicht nötig, Karten werden akzeptiert.

Vor dem Stopp kurz auf die Karte schauen

Die Live-Karte zeigt dir entlang der Route die günstigsten Stationen und markiert, welche abseits der Autobahn liegen. So planst du den Tankstopp bereits vor der Abfahrt statt spontan an der teuersten Raststätte.